Pflegenotstand stoppen! Protest vor dem Bundeskanzleramt

Pflegenotstand stoppen!

Protest vor dem Bundeskanzleramt

Gemeinsam mit Vertreter*innen des Berliner Bündnisses für mehr Personal im Krankenhaus hat DIE LINKE im Rahmen ihrer Kampagne "Menschen vor Profite: Pflegenotstand stoppen!" vor dem Bundeskanzleramt gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung protestiert und der Forderung nach 500 Euro mehr Gehalt für Pflegekräfte Nachdruck verliehen.

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Aktuell


  1. Gemeinsam mit Vertreter*innen des Berliner Bündnisses für mehr Personal im Krankenhaus hat DIE LINKE im Rahmen der Kampagne "Menschen vor Profite: Pflegenotstand stoppen!" vor dem Bundeskanzleramt gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung protestiert und der Forderung nach 500 Euro mehr Gehalt für Pflegekräfte Gehör verschafft.

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  2. Weil die Bundesregierung sich schwertut den Menschen, die in der Coronakrise den Laden für alle am Laufen halten, über Applaus und warme Worte hinaus die gebührende Anerkennung und Dank zukommen zu lassen, zieht DIE LINKE am kommenden Dienstag vor das Kanzleramt um der Forderung nach 500 Euro mehr Gehalt für Pflegekräfte Gehör zu verschaffen.

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Was wir fordern

  1. 1

    100 000 zusätzliche Pflegekräfte in den Krankenhäusern! 100 000 zusätzliche Pflegekräfte in der Altenpflege - mindestens! Überall fehlt Personal: Das bedeutet Stress und Belastung für die Beschäftigten und gefährdet die Gesundheit von Patientinnen und Patienten. In den der Altenpflege fehlt für ein Drittel der notwendigen Tätigkeiten Zeit und Personal. Wir legen einen Personalschlüssel gesetzlich fest, der den tatsächlichen Bedarf deckt.

  2. 2

    500 Euro mehr Grundgehalt in der Pflege! Arbeit in der Pflege ist wichtig, sie ist schwer, die Beschäftigten sind hoch qualifiziert. Pflege ist mehr wert und muss besser bezahlt werden. Das hilft kurzfristig gegen den Personalmangel. Viele Pflegekräfte haben die Arbeitsbedingungen nicht mehr ausgehalten, wollen aber in den Beruf zurückkehren. Und mehr Auszubildende werden sich für die Pflege entscheiden.

  3. 3

    Pflege gerecht und sicher finanzieren. Statt der Zwei-Klassen-Medizin schaffen wir eine solidarische Gesundheitsversicherung, in die alle entsprechend ihrem Einkommen einzahlen. Die Beiträge sinken für alle, die weniger als 6300 Euro Einkommen haben. Gute Arbeit in der Altenpflege darf nicht auf Kosten von Patientinnen und Patienten, Gepflegten und ihren Angehörigen gehen. Wir bauen die Pflegeversicherung zu einer solidarische Vollversicherung um. Die Eigenanteile entfallen, d.h. niemand muss mehr etwas zusätzlich für die Pflege bezahlen.

  4. 4

    Krankenhausschließungen verhindern! Statt langen Anfahrtswegen bleiben Krankenhäuser wohnortnah, auch und gerade in ländlichen Regionen.

Was ist das Problem?

Die Missstände in Krankenhäusern und Pflegeheimen sind bekannt. Warum gibt es einen Pflegenotstand? Was kann man tun? Was will DIE LINKE? Wir beantworten eure Fragen! 

Fragen und Antworten

Themenseite: Corona

Alle aktuellen Entwicklungen, Hintergründe und Stellungnahmen aus der LINKEN zum Thema Corona auf unserer Themenseite. 

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Aktiv gegen den Pflegenotstand

Was läuft? Wirf einen Blick in unsere Kampagne mit Fotos und Erfahrungsberichten von Aktiven vor Ort. 

Aktionen
Pflege im Ausnahmezustand: Ein Krankenpfleger berichtet

Die Pflege befindet sich im Ausnahmezustand, und das nicht erst seit Corona. In diesen Tagen fragen sich viele, wann wir wieder zur Normalität zurück kehren können. Doch für die Pflegekräfte in diesem Land kann es kein Zurück zu Überbelastung und Unterbezahlung geben. Ein Krankenpfleger berichtet.

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Flyer, Plakate und Klappkarten können im Online-Shop der LINKEN bestellt werden. Alternativ kann über unser Aufruf-Formular kostenlos ein Aktionsbrief mit Material zum Verteilen bestellen werden.

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Gesundheit und Pflege in den Medien


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