Solidarisch gegen den Pflegenotstand

Nicht erst seit Corona wissen wir, dass in der deutschen Pflege der Notstand herrscht. In den Krankenhäusern sind Stationen chronisch unterbesetzt, und das seit Jahren. Pflegekräfte werden krank oder geben entkräftet auf. Die Corona-Krise legt die Missstände im Gesundheitswesen schonungslos offen. 

Wir sagen: Schluss mit leeren Worten. Handeln wir jetzt! Unterstützt unseren Aufruf! 

zum aufruf

Aktuelle Meldungen


  1. Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, erklärt, warum die Fallkostenpauschale abgeschafft werden muss - und warum unsere Gesundheit in der öffentlichen Hand besser aufgehoben ist.

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  2. Eine Reihe von Meldungen über Probleme und Engpässe in Krankenhäusern illustrieren, dass ein profitorientiertes Gesundheitssystem nicht im Interesse der Patientinnen und Patienten ist. Im Kontext von Corona werden die Schwachpunkte aber besonders deutlich.

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Was wir fordern

  1. 1

    100 000 zusätzliche Pflegekräfte in den Krankenhäusern! 100 000 zusätzliche Pflegekräfte in der Altenpflege - mindestens! Überall fehlt Personal: Das bedeutet Stress und Belastung für die Beschäftigten und gefährdet die Gesundheit von Patientinnen und Patienten. In den der Altenpflege fehlt für ein Drittel der notwendigen Tätigkeiten Zeit und Personal. Wir legen einen Personalschlüssel gesetzlich fest, der den tatsächlichen Bedarf deckt.

  2. 2

    500 Euro mehr Grundgehalt in der Pflege! Arbeit in der Pflege ist wichtig, sie ist schwer, die Beschäftigten sind hoch qualifiziert. Pflege ist mehr wert und muss besser bezahlt werden. Das hilft kurzfristig gegen den Personalmangel. Viele Pflegekräfte haben die Arbeitsbedingungen nicht mehr ausgehalten, wollen aber in den Beruf zurückkehren. Und mehr Auszubildende werden sich für die Pflege entscheiden.

  3. 3

    Pflege gerecht und sicher finanzieren. Statt der Zwei-Klassen-Medizin schaffen wir eine solidarische Gesundheitsversicherung, in die alle entsprechend ihrem Einkommen einzahlen. Die Beiträge sinken für alle, die weniger als 6300 Euro Einkommen haben. Gute Arbeit in der Altenpflege darf nicht auf Kosten von Patientinnen und Patienten, Gepflegten und ihren Angehörigen gehen. Wir bauen die Pflegeversicherung zu einer solidarische Vollversicherung um. Die Eigenanteile entfallen, d.h. niemand muss mehr etwas zusätzlich für die Pflege bezahlen.

  4. 4

    Krankenhausschließungen verhindern! Statt langen Anfahrtswegen bleiben Krankenhäuser wohnortnah, auch und gerade in ländlichen Regionen.

Was ist das Problem?

Die Missstände in Krankenhäusern und Pflegeheimen sind bekannt. Warum gibt es einen Pflegenotstand? Was kann man tun? Was will DIE LINKE? Wir beantworten eure Fragen! 

Fragen und Antworten

Muss Pflege so bleiben?

Das Thema rund um Pflege ist umfangreich. Deshalb haben wir Hintergrundinfos, Artikel und Broschüren zusammengestellt.

Hintergrund

Aktiv gegen den Pflegenotstand

Was läuft? Wirf einen Blick in unsere Kampagne mit Fotos und Erfahrungsberichten von Aktiven vor Ort. 

Aktionen
Pflegenotstand stoppen!

In jedem Leben gibt es mal den Punkt, wo die Kräfte nicht mehr reichen. Jeder und jede von uns kann pflegebedürftig werden. Aber was ist, wenn den Pflegekräften die Luft ausgeht? Was ist, wenn die Zeit zur Pflege fehlt, die Kraft nicht reicht, um sie anderen zu geben? Dann hilft nur noch kämpfen - kämpfen für eine bessere Pflege, gemeinsam!

Material bestellen

Flyer, Plakate und Klappkarten können im Online-Shop der LINKEN bestellt werden. Alternativ kann über unser Aufruf-Formular kostenlos ein Aktionsbrief mit Material zum Verteilen bestellen werden.

WEITER

Ergreif Partei für soziale Gerechtigkeit!

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Pressemitteilungen zum Thema


Michel Brandt

Krankheiten und Pandemien bekämpfen – Recht auf Wasser wirksam umsetzen

„Ohne Wasser kein Händewaschen. Die Corona-Pandemie hat uns die Wichtigkeit von einem gesicherten Zugang zu sauberem Wasser für die Eindämmung von Krankheiten vor Augen geführt.... Weiterlesen


Pia Zimmermann

Ambulante Pflege ist systemrelevant

„Pflegebedürftige Menschen müssen dort geschützt werden, wo sie leben - in Pflegeheimen und zu Hause. Deshalb appelliere ich an den Gesundheitsminister, hier wöchentliche... Weiterlesen


Rheinland-Pfalz

Corona-Pandemie macht die Schwächen unseres Gesundheitswesens deutlich

Zu dem offenen Brief der rheinland-pfälzischen Ärztekammer über den Zustand des Gesundheitswesens erklärt Dr. Hildegard Slabik-Münter, Mitglied im Geschäftsführenden... Weiterlesen

Gesundheit und Pflege in den Medien


taz

Protokoll des Pflegenotstands

Täglich 99 Minuten Pflegezeit je Bewohner* in Pflegeheimen ist der Schnitt. Nötig wären laut einem neuen Erhebungsverfahren 141 Minuten. Weiterlesen


Tagesschau

Mit Assistenten gegen den Pflegenotstand?

Gut 100.000 Pfleger fehlen laut einem Gutachten in Altenheimen. Die Forscher meinen auch: Auffangen könnte man den Mangel zum großen Teil mit Assistenzkräften - wenn man die... Weiterlesen


Berliner Zeitung

Intensivpflegerin: „Ich halte den Beruf nicht bis zur Rente durch“

Noch immer gibt es in den Berliner Kliniken zu wenige Pflegekräfte. Der Mitarbeiter arbeitet oft an der Grenze zur Überlastung. Weiterlesen