Links bewegt (4): Der Einsatz für bessere Pflege lohnt sich!

Der Einsatz für bessere Pflege lohnt sich!

Überall kämpfen Menschen dafür, die Welt ein bisschen besser zu machen. In Essen streikten im letzten Jahr Pflegekräfte 44 Tage lang. Sie erkämpften sich dabei nicht nur 180 neue Stellen, sondern auch viele weitere Verbesserungen der Arbeitsbedingungen am Uniklinikum. Wir haben einige der Menschen besucht, die das ermöglicht haben.

Unsere zentralen Forderungen

  1. 1

    100 000 Krankenpflegerinnen und -pfleger mehr! Um den lebensbedrohlichen Pflegenotstand zu stoppen, braucht es 100.000 Pflegekräfte mehr in den Krankenhäusern.

  2. 2

    Gesetzlicher Personalschlüssel! Es braucht eine verbindliche Regelung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert.

  3. 3

    Ärztemangel und Krankenhausschließungen stoppen! Mehr Ärzte, Gesundheitszentren und Hebammen sollen kürzere Wege und kürzere Wartezeiten schaffen. Krankenhäuser müssen nicht Profit machen, sie müssen die Bevölkerung versorgen.

  4. 4

    40 000 Altenpflegerinnen und -pfleger mehr! Für 40 000 zusätzliche Fachkräfte in den Altenpflegeeinrichtungen und einen verbindlichen Personalschlüssel, der für jede Schicht mehrheitlich Fachkräfte vorsieht.

  5. 5

    Kein Lohn unter 14,50 Euro in der Altenpflege! Wir fordern einen Mindestlohn von 14,50 Euro für die Altenpflege und höhere Löhne durch einen Tarifvertrag, der flächendeckend für alle Pflegekräfte gilt!

Druck machen: Aufruf unterschreiben

Wir haben es bereits geschafft, dass die Große Koalition den gesetzlichen Personalschlüssel für die Pflege in den Koalitionsvertrag mit aufgenommen hat. Jetzt gilt es Druck machen auf Kanzlerin Merkel und Gesundheitsminister Spahn, den Pflegenotstand in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen endlich zu stoppen. 

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Was ist das Problem?

Die Missstände in Krankenhäusern und Pflegeheimen sind bekannt. Warum gibt es einen Pflegenotstand? Was kann man tun? Was will DIE LINKE? Wir beantworten eure Fragen! 

Fragen und Antworten

Muss Pflege so bleiben?

Das Thema rund um Pflege ist umfangreich. Deshalb haben wir Hintergrundinfos, Artikel und Broschüren zusammengestellt.

Hintergrund

Aktiv gegen den Pflegenotstand

Was läuft? Wirf einen Blick in unsere Kampagne mit Fotos und Erfahrungsberichten von Aktiven vor Ort. 

Aktionen
Volksbegehren gegen Pflegenotstand in Bayern

CSU und Freie Wähler verhindern Verbesserungen in den Krankenhäusern

Volksbegehren Bayern

Mit juristischen Argumenten haben CSU und Freie Wähler das Volksbegehren gegen den Pflegenotstand in Bayern verhindert. Statt um Gesundheit, menschenwürdige Pflege und erträgliche Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern ging es ihnen wieder mal nur um Paragrafen und um die Gewinne der Krankenhauskonzerne.

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Bertelsmann plant Krankenhaus-Landschaft

Erklärung der BAG Gesundheit und Soziales

Laut Bertelsmann-Stiftung könnten 800 der rund 1400 Krankenhäuser geschlossen werden. Wer glauben machen will, mit nur noch 42 % der Krankenhäuser in Deutschland wäre die medizinische Versorgung sicherzustellen, der muss sich nach seinem Motiv für einen solchen Vorstoß fragen lassen.

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DIE LINKE solidarisiert sich mit Beschäftigten der Schildautal-Kliniken

Seit einiger Zeit kämpfen die Beschäftigten der Schildautal-Kliniken in Seesen für eine Vergütung nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Der private Klinik-Betreiber Asklepios lehnt dies entschieden ab und ist nicht einmal bereit, mit der Gewerkschaft ver.di zu verhandeln. Ganz im Gegenteil versucht er die Beschäftigten sogar über eine fragwürdige Notdienstvereinbarung mit Androhungen von arbeitsrechtlichen Konsequenzen bis hin zu fristlosen Kündigungen einzuschüchtern. DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten, denn es geht darum, die Pflege aufzuwerten sowie Tarifflucht und Lohndumping zu stoppen!

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Gesundheit ist keine Ware!

Zwei Drittel der Krankenhäuser könnten geschlossen werden, um die verbleibenden ausreichend zu finanzieren – so sieht das Ergebnis einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung aus. Das lehnen wir entschieden ab und bleiben dabei: Gesundheit ist keine Ware! Und Gesundheitsvorsorge ist eben kein Geschäftsmodell. Der Sparzwang, der auf den Krankenhäusern liegt, muss beendet werden, die chronische Unterfinanzierung muss gestoppt werden. Das wären die richtigen und notwendigen Antworten auf die Situation in der Gesundheitsversorgung, erklärt Martina Renner. 

Mehr Personal für Krankenhäuser und Altenpflege! Pflegedemo in Düsseldorf

Wütende, engagierte Pflegekräfte aus dem ganzen Land haben in Düsseldorf für mehr Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen, für höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Anlass war die Gesundheitsministerkonferenz, an der auch Pharma-Lobbyminister Jens Spahn teilnahm. Viele LINKE, auch unser Parteivorsitzender Bernd Riexinger, waren mit dabei.

Entlastung gefordert 

Uniklinik: Petition und Druck der Beschäftigten zeigen offenbar Wirkung

Das Jenaer Uniklinikum und vor allem die Situation der Beschäftigten im Pflegebereich sind wieder Thema in der neuen Ausgabe des Parlamentsreports (14/19) der Fraktion im Thüringer Landtag: Wie die Gewerkschaft ver.di informierte, hat am 18. Juli ein Sondierungsgespräch mit dem Vorstand der Uniklinik Jena über Verhandlungen zur Entlastung der Beschäftigten stattgefunden. 

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WEITER

Ergreif Partei für soziale Gerechtigkeit!

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