Was wir fordern

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    100 000 zusätzliche Pflegekräfte in den Krankenhäusern! 100 000 zusätzliche Pflegekräfte in der Altenpflege! Überall fehlt Personal: Das bedeutet Stress und Belastung für die Beschäftigten und gefährdet die Gesundheit von Patientinnen und Patienten. In der Altenpflege fehlt für ein Drittel der notwendigen Tätigkeiten Zeit und Personal! Wir brauchen einen gesetzlichen Personalschlüssel, damit für den tatsächlichen Bedarf genug Personal da ist.

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    500 Euro mehr Grundgehalt in der Pflege! Jeden Monat. Auch nach Corona. Arbeit in der Pflege ist wichtig, sie ist schwer, die Beschäftigten sind hoch qualifiziert. Pflege ist mehr wert und muss besser bezahlt werden. Das hilft auch gegen den Personalmangel: durch finanzielle Anreize wollen mehr in den Beruf zurückkehren und mehr eine Ausbildung anfangen.

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    Keine Profite mit der Pflege! Krankenhäuser und Pflegeheime, die Profite und Dividenden für Aktionäre abwerfen, arbeiten nicht zuerst für das Wohl der Menschen. Die Finanzierung nach dem Fallpauschalen-System führt dazu, dass Diagnosen, die dem Krankenhaus viel Geld einbringen, öfters gestellt werden und »teure« Stationen wie Geburtsstationen geschlossen werden. Krankenhäuser müssen nach dem Bedarf finanziert werden. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen gehören in die öffentliche Hand! Gemeinnützige und kommunale Träger schaffen gute, flächendeckende und wohnortnahe Versorgung.

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    Pflege- und Gesundheitsversicherung gerecht und sicher machen! Die Zwei-Klassen-Medizin ist ungerecht und führt zu schlechter Versorgung. Wir wollen eine solidarische Gesundheitsversicherung, in die alle entsprechend ihrem Einkommen einzahlen. Die Beiträge sinken für alle, die weniger als 6.300 Euro Einkommen haben. Die Pflegeversicherung muss eine Vollversicherung werden, die alle Kosten übernimmt. Gute Arbeit in der Altenpflege darf nicht auf Kosten von Patientinnen und Patienten, Gepflegten und ihren Angehörigen gehen. Die Eigenanteile entfallen, d.h. niemand muss mehr etwas zusätzlich für die Pflege bezahlen.



  1. Für ein anderes Gesundheitssystem! Mehr Personal, mehr Gehalt, keine Fallpauschalen, Krankenhäuser in öffentliche Hand. Am 30. September und 1. Oktober tagt die Gesundheitsminister-Konferenz (GMK) in Berlin. Ein halbes Jahr nachdem Corona das Land lahmgelegt hat. Damals haben alle – auch die Regierung – den »Heldinnen und Helden der Krise« applaudiert.

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Pflege im Ausnahmezustand: Ein Krankenpfleger berichtet

Die Pflege befindet sich im Ausnahmezustand, und das nicht erst seit Corona. In diesen Tagen fragen sich viele, wann wir wieder zur Normalität zurück kehren können. Doch für die Pflegekräfte in diesem Land kann es kein Zurück zu Überbelastung und Unterbezahlung geben. Wir haben Moritz Damoune getroffen. Er arbeitet als Krankenpfleger auf einer Intensivstation an der Berliner Charité. Im Interview erklärt er, warum es nach der Corona-Krise kein "business as usual" geben darf.
 

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