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Was läuft? Eindrücke und Berichte von Aktionen

Aktionsberichte


  1. In dieser Zeit der erwachenden und sprießenden Natur kommt der Wunsch verstärkter: Nun muß sich alles, alles wenden. Wir wünschen uns ausreichendes Personal mit einer entsprechenden, wertschätzenden Entlohnung. Arbeitsbedungungen im Krankenhaus, die eine menschliche Pflege ermöglichen für die Pflegenden und die uns Kranke und Kranke in spe unsere menschliche Würde erhalten. Symbolisch versuchen wir unser Bestreben, mit Verteilen unserer Flyer bestückt mit SchokoGLÜCHSkäfer und SchokoFrühlingsblumen, zu unterstreichen.

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  2. Fast alle Frauen, Pflegerinnen wie Besucherinnen, waren erfreut über eine Nelke zum Internationalen Frauentag und nahmen das Flugblatt zum Frauenstreiktag und zum Pflegenotstand gerne mit. Es gab viele interessante Gepräche und alle sprachen sich für mehr Personal aus, einige schimpften über viel zu frühe Entlassungen nach Operationen. Eine Verkäuferin besuchte ihre Mutter und meinte, der Verdienst der Krankenpflegekräfte sei viel zu gering. "Wenn wir streiken steht die Welt still." dieses Plakat hatten wir ausliegen.

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  3. Mehr als 7 000 Frauen*, Lesben, Trans und Inter* Personen (und solidarische Männer) folgten in Hamburg unserem Aufruf: Am 8. März gehört die Straße uns, denn „Ohne uns steht die Welt still“. Wenn alle Pflegenden die „Spritzen, Pflaster und Skalpelle fallen lassen“ stehen die Krankenhäuser still. Wir alle kennen die Kreativität der Pflegenden, sollte es tatsächlich zu einem Pflegestreik kommen, wird bereits im Vorfeld ein Notdienst eingerichtet sein. Keine Kranke, kein Kranker wird zu schaden kommen. Solidarität mit den Pflegenden!

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  4. Wir bleiben unerschütterlich, unerschrocken uns unbezähmbar in unseren Bemühungen/Bestrebungen uns mit dem beginnenden Pflegeaufstand zu solidarisieren. Einen politischen Kreativstreik halten wir für eine geeignete Kampfmaßnahme. Für heute - am Valentinstag - haben wir (Schoko)Herzen parat, um ALLE für den kommenden, internationalen und bundesweiten Frauen*Streik einzustimmen.

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  5. Der Hamburger Senat klagt gegen die Volksinitiative beim Landesverfassungsgericht darauf, dass die Volksinitiative nicht rechtens ist. Laut Senat soll Hamburg dafür nicht die Gesetzgebungskompetenz haben, sondern nur der Bund. Nach Plan hätte die zweite Stufe (Volksbegehren) 2019 eingeleitet werden können. Der Volksentscheid 2020 wäre mit der nächsten Bürgerschaftswahl gekoppelt gewesen. Der Hamburger Senat will mit seiner Klage vor allem diesen Zeitplan torpedieren, um uns mit juristischen Tricks zum scheitern zu bringen. Dabei offenbart er eindeutig, nicht auf Seiten der Pfleger*innen zu stehen! Wir bleiben unerschütterlich, unerschrocken und bekräftigen unsere Forderungen mit einem Sketch – hier zu sehen: https://www.facebook.com/profile.php?id=100011220518105

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  6. Am 25. November, dem Tag gegen Gewalt gegen Frauen, protestierten Pfleger*innen, denn Gewalt hat viele Gesichter. 

    Die Pflege ist eine weit unterschätzte (FRAUEN)Berufsgruppe. Die verwehrte Anerkennung und Wertschätzung drückt sich in einer kapitalistischen Gesellschaftsform, in einem entwürdigenden Solär und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen für die Pflegenden aus, wobei die Patient*innen in Geiselhaft genommen werden.

    Wir fordern: Anerkennung und Wertschätzung für die Pflegenden und eine entsprechende Entlohnung. Ausreichendes Pflegepersonal, um eine menschenwürdige Pflege leisten zu können. Mehr Urlaub und kürzere Arbeitszeiten. Und alle fünf Jahre ein Sabbatjahr, damit die Pflegenden, die sich Tag für Tag Krankheit und Tod stellen, regenerieren können. Darum sind wir auf der Straße, um unseren Forderungen allen zu unterbreiten, auch Kranken und Sterbenden der Zukunft.

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  7. "Endlich kümmert sich mal jemand darum". So oder so ähnlich waren viele Reaktionen auf den Stand der LINKEN bei der Kreisleistungsschau im vorpommerschen Pasewalk. Wir waren mit der "kleinen Petra", unserem Pflegekraftaufsteller, und der Wall of Shame vor Ort, um für unsere Kampagne "Pflegenotstand stoppen" zu werben. An den zwei Tagen konnten wir mit Jung und Alt ins Gespräch kommen. Menschen, die selber in der Pflege arbeiten, sind auf uns zugekommen und haben erzählt, unter welchen Bedingungen sie teilweise arbeiten müssen. Wir werden weiterhin an ihrer Seite stehen und auch in den nächsten Wochen mit diesem Thema auf der Straße stehen. Versprochen!

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  8. Um auf unsere Aktion und die missliche Lage in der Pflege aufmerksam zu machen, zogen zwei meiner Genossen (ein Krankenpfleger und ein Arzt) und ich mit Dienstkleidung durch die Einkaufsstraße und verteilten unsere Flyer. Dabei wurden wir oft, überwiegend von jüngeren Leuten, angesprochen und gefragt ob wir uns nur verkleidet hätten oder auch in Wirklichkeit Pflegepersonal bzw. Arzt sind. 

    Auch unsere sechsarmige Petra und die Wall of Shame sorgten für Aufsehen. So sind wir in viele gute Gespräche mit den Bürgern gekommen, in denen rauszuhören war, dass es so mit der jetzigen Pflegesituation nicht mehr weiter gehen kann und es gut ist dass DIE LINKE sich für mehr Pflegepersonal einsetzt. Also alles in allem, eine gelungene Aktion.

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  9. Die Menschen erzählten uns von ihren eigenen Erfahrungen. Zu uns kamen Pflegekräfte, die glücklich darüber waren, dass sie bei uns ganz offen sagen dürfen: „Wir können nicht mehr!“ Genauso kamen Pflegebedürftige, die sich alleingelassen fühlten. Auch betonten immer wieder Menschen, die Angehörige pflegen, dass sie sich deutlich mehr Unterstützung von der Politik wünschen. In einem waren sich alle einig: Es muss endlich etwas getan werden!

    So kamen hunderte von Unterschriften zusammen mit denen wir weiter Druck auf die Bundesregierung machen werden. Dank der unermüdlichen Arbeit von links, der Gewerkschaften und der Beschäftigten, die überall im Land streiken und protestieren, können wir nach über einem Jahrzehnt der Ignoranz gegenüber dem Pflegenotstand erste Erfolge beobachten.  

    Gesundheitsminister Spahn kann den Pflegenotstand nicht weiter totschweigen. Im aktuellen Entwurf zum „Pflegepersonalstärkungsgesetzt“ kündigt die Bundesregierung an, dass Krankenhäuser ab dem nächsten Jahr zusätzliches Geld für dringend benötigte Stellen in der Pflege bekommen sollen. Die Pflegepersonalkosten werden erstmalig wieder aus den Fallpauschalen (DRGs) herausgenommen und nach dem Selbstkostenprinzip finanziert. Ein erster richtiger Schritt weg von der Profitlogik im Gesundheitswesen. Natürlich ist noch einiges an diesem Gesetz zu kritisieren. Eine bedarfsgerechte Pflegepersonalabmessung ist im Entwurf nicht vorgesehen. Außerdem darf sich der Personalschlüssel nicht an den am schlechtesten ausgestatteten Stationen orientieren. Während die Stärkung qualifizierter Ausbildung im Pflegebereich nur ungenügend stattfindet, erhält sie in der Altenpflege gar keine Beachtung in diesem Gesetzentwurf.

    Aber die Tür zu einer besseren Pflege haben wir ein Spaltbreit geöffnet, lasst sie uns ganz aufstoßen! Dafür war die Sommertour in über 33 Städten allein im letzten Monat ein wichtiger Schritt. Denn den Pflegenotstand können wir nur gemeinsam stoppen!

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